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freenet.de spekulativer Kauf


06.12.2002
Aktienservice Research

Dem spekulativ ausgerichteten Anleger empfehlen die Analysten von "Aktienservice Research" derzeit die Aktien von freenet.de (WKN 579200) zum Kauf.

Der Internetableger MobilComs, freenet.de, sei derzeit wesentlich interessanter als die Mutter. Deutlich früher als erwartet habe der Online-Dienst die Gewinnzone erreichen können. Für das kommende Jahr halte "Aktienservice Research" ein EPS von 0,40 Euro für realisierbar, was ein 03e-KGV von lediglich 10 impliziere. Auch kurzfristig sehe "Aktienservice Research" Perspektiven.

So sei zu vermuten, dass die Konzernmutter MobilCom zur Schuldenreduzierung freenet.de verkaufen werde. Hinsichtlich der PeerGroup-Average erscheine das Unternehmen deutlich unterbewertet, so dass der Anleger mittelfristig zumindest auf moderate Preisaufschläge hoffen könne.

Darüber hinaus sei davon auszugehen, dass MobilCom seine Internettochter mit dem kompletten Festnetzgeschäft beerben werde. Hier stelle sich zwar die Frage nach der Finanzierung, was für den Investor im Worst Case das Risiko von Kapitalmaßnahmen beinhalte, für freenet.de dürfte dies jedoch eine Umsatz- und Gewinnexplosion nach sich ziehen.

Hinsichtlich der strategischen Ausrichtung sei der Online-Dienst breit diversifiziert, die drei Einnahmesäulen Connectivity, Online-Werbung und E-Commerce/Partnerdienste würden sich im Vergleich zum Markt recht positiv entwickeln, was allein schon durch die frühzeitige Erreichung des Breakeven dokumentiert werde.


Nachdem sich bereits im zweiten Quartal der positive Etragsturn angekündigt habe, habe freenet.de auch im dritten Quartal ein signifikant positives Konzern-EBITDA von 3,88 Millionen Euro erwirtschaftet (gegenüber minus 5,1 Millionen Euro im dritten Quartal 2001). Auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern (EBT) in Höhe von plus 2,54 Millionen Euro liege im dritten Quartal deutlich in der Profitabilitäts-Zone.

Im dritten Quartal 2001 habe das EBT noch minus 6,24 Millionen Euro betragen, das heiße innerhalb nur eines Jahres habe freenet.de dieses Ergebnis um rund 9 Millionen Euro auf Quartalsebene verbessert. Das Konzernergebnis in Höhe von 1,29 Millionen Euro sei im dritten Quartal 2002 erstmals positiv (minus 3,88 Millionen Euro im dritten Quartal 2001) gewesen.

Ferner sei es dem Unternehmen gelungen, die liquiden Mittel zum Ende des dritten Quartals von 57,33 Millionen Euro (zweites Quartal 2002) auf 59,43 Millionen Euro zu steigern. Zum Ende des dritten Quartals hätten 3,4 Millionen Haushalte den freenet.de-Zugang genutzt, um sich ins Internet einzuwählen - allein im dritten Quartal seien 167.000 neue Kunden hinzugekommen.

Keine Frage - freenet.de sei ein Wachstumswert, der durch gutes Management auch in schlechten Zeiten wachse, aus der Sicht von "Aktienservice Research" also ein langfristig klarer Kauf. Zu den kurzfristigen Risiken, welche das Kurspotenzial durch die damit verbundenen Risiken zunächst noch begrenzen würden, würden eventuelle Forderungsausfälle in Bezug auf die noch nicht detailliert geklärte Situation der Konzernmutter MobilCom, sowie eventuelle Kapitalmaßnahmen in Bezug auf die wahrscheinliche Übernahme des MobilCom-Festnetz-Geschäfts zählen.

Insgesamt und auf lange Sicht sehe "Aktienservice Research" die Chancen jedoch überwiegen. Auf Grund der hohen Volatilität der freenet.de-Aktie sollten Anleger jedoch unbedingt mit restriktiver Limittechnik arbeiten. Ferner bleibe ein etwaiges Engagement auf Grund dieser hohen Schwankungsbreite und des geschilderten Risiko-Szenarios ausschließlich Anlegern mit ausgeprägt spekulativer Ausrichtung vorbehalten.

Das Rating der Analysten von "Aktienservice Research" für freenet.de lautet "spekulativ kaufen". Der Stoppkurs sollte bei 5,55 Euro platziert werden.




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